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Sportkreistag am 26. März 2010

Der Sportkreis Sigmaringen hat am 26. März 2010 im Waldhorn in Krauchenwies seinen Sportkreistag abgehalten.

Hausherr und Bürgermeister Jochen Spieß betonte in seiner Begrüßung die Wichtigkeit für den Landkreis, einen Partner wie den Sportkreis Sigmaringen auf Augenhöhe zu haben. In diesem Zuge bedankte er sich bei Svenja Eisemann für ihr Engagement. Menschen, v.a. Jugendliche im Verein zu verbinden, sei sehr positiv und das Ehrenamt unschätzbar viel wert.

Auch Bundestagsabgeordneter Thomas Bareiß stellte die gute Zusammenarbeit und das Aktivhalten einer unglaublich hohen Zahl an Vereinen im Sportkreis Sigmaringen heraus. Er unterstrich die Wichtigkeit der Politik, in die Vereine zu  investieren, wie z. B. mit der Unterstützung durch die Ehrenamtspauschale.

Rainer Kapellen, WLSB-Vizepräsident und Vorsitzender des Nachbarschafts-Sportkreises Ravensburg, hob den Wachstumskurs des WLSB hervor: ¾ unserer Kinder treiben Sport in den Vereinen, was Zeugnis des guten Wirkens der Vereine sei. Deswegen sei die Sportförderung nicht Zubrot, sondern Grundlage für die Vereinsarbeit. Die Instrumente Übungsleiterzuschuss, Sportgeräteförderung und Kooperation Schule/Verein seien gut eingesetzt, müssten aber noch mehr gefordert werden. Obwohl hier mehr Geld benötigt wird, sei die Sportförderung leider rückläufig. Rainer Kapellen sprach von einem Antragsstau von rund 40 Mio. (!), die Bezuschussung müsse praktisch vorfinanziert werden. In diesem Zusammenhang beanstandete er die mangelnde Gesprächsbereitschaft des Minister-präsidenten Stefan Mappus bezüglich des Solidarpaktes. Rainer Kapellen richtete den Appell an Thomas Bareiß, die Strukturen der Vereine nicht zu riskieren, sondern zu stärken.  

 

Sportkreisvorsitzende Svenja Eisemann machte auf die mit der geänderten Satzung des WLSB verbundenen Änderung der Wahlperiode von drei auf vier Jahre aufmerksam. Nach der von der Versammlung genehmigten Satzungsänderung wird der Sportkreistag zukünftig alle vier Jahre abgehalten. Im Laufe der Wahlperiode sollen die Mitgliedsverbände und Vereine aber regelmäßig zum Austausch eingeladen bzw. besucht und die Kontakte gepflegt werden.

Nach ihrer ersten Amtsperiode zog Svenja Eisemann eine insgesamt positive Bilanz: Der Sportkreis Sigmaringen hat an Bekanntheit gewonnen, ist präsenter denn je, stellt sich vielen neuen Aufgaben und strotzt vor neuen Ideen. Die Anschaffung der Zeitmessanlage, die Wahl zum Sportler des Jahres und die Forcierung von Sponsoren für verschiedene Projekte waren entscheidende Maßnahmen in ihrer bisherigen Amtszeit. Bei der diesjährigen Wahl zum Sportler des Jahres soll der mit 1.000€ dotierte ENBW-Sportjugendpreis verliehen werden. Weiter möchte sich der Sportkreis vermehrt um den Behindertensport kümmern.

 

Schatzmeister Julius Neher brachte bei der Gegenüberstellung den Kassenstand auf den Punkt: „Viele Aktivitäten bedeuten viele Kosten.“

Die amtierende Sportkreisvorsitzende Svenja Eisemann wurde nach neuer Satzung zur Sportkreispräsidentin gewählt. Die stellvertretenden Vorsitzenden Stefan Bubeck und Wilfried Marksteiner wurden ebenfalls wiedergewählt. Sie sind jetzt Vizepräsidenten. Ein dritter Vizepräsident wurde nicht gefunden. Schatzmeister Julius Neher wurde zum Finanzreferenten, Sportkreisjugendleiter Frank Saalmüller in seinem Amt bestätigt. Anita Kleiner bleibt Referentin „Frauen im Sport“.    

Gerhard Sturm und Jörg Hagmann wurden als Vertreter der Vereine wiedergewählt. Reinhold Scheible stellte sich als Vertreter der Verbände (Volleyball) nicht mehr zur Wahl. An seine Stelle tritt Klaus Jans (Leichtathletik). Martin Teufel bleibt nach wie vor Vertreter der Verbände (Fußball). Neue Vertreterin der Sportkreisjugend ist Sandra Enzenross. Hans Ritter bleibt als Referent Sportabzeichen im Amt. Sportkreisarzt Dr. Klaus Seubert wurde ebenfalls wiedergewählt. Reinhold Scheible ist jetzt als Beisitzer für die Integration zuständig. Neue Beisitzer sind Stefan Vollmer, Martin Blaser und Jochen Spieß. Johann Göggel ist wieder Kassenprüfer. Für Martin Blaser wurde Frank Osswald als weiterer Kassenprüfer bestimmt.

 

Die Sportabzeichen-Ehrungen wurden von Bürgermeister Jochen Spieß, Sportkreispräsidentin Svenja Eisemann und Sportabzeichenreferent Hans Ritter durchgeführt. Es wurden jeweils eine gerahmte Urkunde und ein SKS-Handtuch überreicht.    


Das Schlusswort hatte Hartmut Schrenk, Ehrenvorsitzender des Sportkreises. Mit einem Zitat fasste er die Arbeit im Vereins- und Ehrenamt imponierend zusammen: „Wenn jemand freiwillig für einen anderen etwas Gutes tut, verdient er unser aller Dank.“